Planen, Tonnen, Engpässe und mehr

Bei der Gelassenheitsprüfung für Sport- und Freizeitpferde (GHP) werden Pferd und Reiter/Führer mit verschiedenen Alltagssituationen konfrontiert. Das Pferd lernt dabei, gelassener zu reagieren und sich vom Menschen vertrauensvoll lenken zu lassen. Durch das Training und die Konfrontation mit diesen Herausforderungen wird das Pferd zu einem gelassenen, zuverlässigen Partner des Menschen.

Miriam Kleist bietet seit längerer Zeit schon Bodenarbeit an. Dabei werden viele Übungen der offiziellen geführten Gelassheitsprüfung geübt. So gibt es feste Aufgaben:
• Der Spray-Sound
• Die Klapperschlange
• Die Plane
• Der Schirm
• Der Ball
• Das Flatterband und die Tonne
• Die Luftballons
• Nicht drängeln
• Stehen

Der Ablauf der Geführten GHP: Das Pferd wird im Führen vorgestellt und absolviert im Schritt zehn Aufgaben in einer vorher festgelegten Reihenfolge. Um seine Gelassenheit beurteilen zu können, soll der menschliche Einfluss so gering wie möglich gehalten werden. Eine Aufgabe darf maximal dreimal angeführt werden, bevor die nächste begonnen wird. Nach der zweiten nicht absolvierten Aufgabe wird das Paar ausgeschlossen. Mindestens eine halbe Stunde vor einer Prüfung oder auch in den von einem Turnier-Veranstalter festgelegten Pausen können die Teilnehmer den Parcours zu Fuß ohne Pferd besichtigen.