Satzung

§ 1 Name, Rechtsform, Sitz des Vereins und Geschäftsjahr

1. Der Pferdesportverein heißt „Reitfreunde an der Bille e.V.“.
Sein Sitz ist Hamburg. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht
Hamburg eingtragen. Der Verein ist Mitglied im Hamburger
Sport-Bund e.V. , Landesverband der Reit- und Fahrvereine in Hamburg
und der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN).
2. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist die Förderung des Tierschutzes bei der Haltung
und im Umgang mit Pferden sowie die Förderung des Sports.
1. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:
1.1. die Ausbildung von Reiter und Pferd in allen Disziplinen durch
ein breit gefächertes Angebot zu bieten:
- Unterricht in der Pferdepflege, Pferdebeschirrung und Sattelung
- Unterricht im Reiten
- Durchführung von Lehrgängen und Abzeichenprüfungen
- Durchführung von Reitwettbewerben
1.2. die Gesundheitsförderung und Leibesertüchtigung aller Personen,
insbesondere der Jugend im Rahmen der Jugendpflege durch Reiten
1.3. die Förderung des Reitens in der freien Landschaft zur Erholung
im Rahmen des Breitensports und die Unterstützung aller Bemühungen
zur Pflege der Landschaft und zur Verhütung von Schäden
1.4. die Vertretung seiner Mitglieder gegenüber Behörden und
Organisationen auf der Ebene der Gemeinde und im Kreisverband
2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützig
Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der
Abgabenordnung. Der Verein enthält sich jeder parteipolitischen und
konfessionellen Tätigkeit.
3. Der Verein ist selbstlos tätig.
Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
4. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke
verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen
aus Mitteln des Vereins.
5. Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des
Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen
begünstigen.
6. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke
fällt das Vermögen des Vereins an den Landesverband der Reit- und
Fahrvereine Hamburg, der es unmittelbar und ausschließlich für die
Förderung des Reit- und Fahrsports zu verwenden hat.

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

1. Mitglieder können natürliche Personen werden, die den Verein in
seinen Bestrebungen unterstützen wollen. Die Mitgliedschaft wird
durch Beitrittserklärung und deren Annahme erworben.
Die Beitrittserklärung ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Bei
Kindern und Jugendlichen bedarf es der schriftlichen Zustimmung der
gesetzlichen Vertreter. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
2. Gegen den ablehnenden Bescheid des Vorstandes, der mit Gründen zu
versehen ist, kann der Antragsteller beschwerde erheben. Die Beschwerde
ist innerhalb eines Monats ab Zugang des ablehnden Bescheids
schriftlich beim Vorstand einzulegen. Über die Beschwerde entscheidet
die nächste ordentliche Mitgliederversammlung.
3. Die Mitgliedschaft besteht aus:
1. aktiven Mitgliedern
2. passiven Mitgliedern
3. jugendlichen Mitgliedern (bis 17 Jahre)
Mit dem Erwerb der Mitgliedschaft unterwerfen sich die Mitglieder
den Satzungen und Ordnungen des Landesverbandes und der FN.
4. Fördermitglieder
Personen, die den Verein uneigennützig bei der Erfüllung seiner
satzungsgemäßen Aufgaben persönlich, finanziell oder materiell zu
unterstützen bereit sind, können vom Vorstand als fördernde
Mitglieder aufgenommen werden. Fördernde Mitglieder haben kein
Wahl- und Stimmrecht.

§ 4 Verpflichtungen gegenüber dem Pferd

1. Die Mitglieder sind hinsichtlich der ihnen anvertrauten Pferde
verpflichtet, stets die Grundsätze des Tierschutzes zu beachten,
insbesondere
1.1. die Pferde ihren Bedürfnissenn entsprechend angemessen zu ernähren,
zu pflegen und verhaltens- und tierschutzgerecht unterzubringen
1.2. den Pferden ausreichend Bewegung zu ermöglichen
1.3. die Grundsätze verhaltens- und tierschutzgerechter Pferdeausbildung
zu wahren, d.h. ein Pferd nicht unreiterlich zu behandeln, z.B. zu quälen,
zu misshandeln oder unzulänglich zu transportieren.
2. Auf Turnieren unterwerfen sich die Mitglieder der Leistungs-Prüfungs-
Ordnung (LPO) der FN einschließlich ihrer Rechtsordnung. Verstöße
gegen die dort aufgeführten Verhaltensregeln können mit Verwarnung
und/oder Sperren geahndet werden. Außerdem können dem Mitglied
die Kosten des Verfahrens auferlegt und die Entscheidung veröffentlicht
werden.

§ 5 Erlöschen der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Ausschluß oder Tod.
2. Der freiwillige Austritt kann jederzeit zum Ende des Geschäftsjahres
am 31. Dezember erfolgen, wenn das Mitglied bis zum 30. September
des Jahres schriftlich kündigt.
3. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn das
Mitglied:
a) gegen die Satzung oder gegen satzungsgemäße Beschlüsse verstößt,
das Vereinsinteresse schädigt oder ernsthaft gefährdet oder sich eines
unsportlichen oder unkameradschaftlichen Verhaltens schuldig macht.
b) gegen seine Verpflichtung gegenüber dem Pferd (§4) verstößt
c.) trotz zweimaliger Aufforderung seinen fälligen Verpflichtungen
nicht nachkommt.
Der Ausschluß erfolgt auf Beschluß des Vorstandes. Das mit
Ausschluß bedrohte Mitglied hat binnen vier Wochen Gelegenheit,
gegen den Beschluß schriftlich Beschwere einzulegen, über die die
nächste Hauptversammlung entscheidet. Bis zur endgültigen
Entscheidung ruht die Mitgliedschaft.
Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem
Mitgliedsverhältnis, unbeschadet des Anspruchs des Vereins auf
rückständige Zahlungsforderungen. Eine Rückgewähr von Beiträgen
ist ausgeschlossen.

§ 6 Aufnahme- und Jahresbeiträge

1. Die Aufnahmegebühr ist bei Aufnahme zu zahlen.
2. Jahresbeiträge sind im voraus im ersten Quartal des Geschäftsjahres
zu zahlen. Soweit die Mitgliederversammlung keine Entscheidung
getroffen hat, wird die Zahlungsweise von Aufnahmegeldern
und Umlagen durch den Vorstand bestimmt.
3. Beiträge, Aufnahmegebühr und Umlagen werden von der
Mitgliederversammlung festgesetzt.

§ 7 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:
1. die Mitgliederversammlung
2. der Vorstand

§ 8 Die Mitgliederversammlung

1. Im ersten Vierteljahr eines jeden Geschäftsjahres findet eine or
dentliche Mitgliederversammlung statt. Der Vorstand kann jederzeit
eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, er muss
dies tun, wenn es von mindestens einem Drittel der Mitglieder
unter Angabe von Gründen beantragt wird. Die Einladung hat unter
Angabe der Tagesordnung binnen sieben Tagen vor dem Termin
schriftlich zu erfolgen.
2. Zur Mitgliederversammlung lädt der Vorstand 14 Tage vorher unter
Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich ein.
3. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwe
senden beschlussfähig.
4. Anträge zur Tagesordnung sind spätestens eine Woche vor der Ver
sammlung schriftlich beim Vorstand einzureichen. Später gestellte
Anträge werden nur behandelt, wenn die Mitgliederversammlung
dies mit einer Mehrheit von drei Vierteln der
anwesenden Mitgliedern beschliesst.
5. Abstimmung erfolgen durch Handzeichen. Es entscheidet die einfache
Stimmenmehrheit.
6. Wahlen erfolgen durch Handzeichen, auf Antrag eines Drittels der
Mitglieder durch Stimmzettel. Gewählt ist, wer die Mehrheit der
abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt.
Erhält keiner der Kandidaten die Mehrheit, findet zwischen den bei
den Kandidaten mit den höchsten Stimmen eine Stichwahl statt. Bei
Stimmengleichheit entscheidet das vom Vorsitzenden zu ziehende
Los. Stimmberechtigt ist jedes persönlich anwesende Vereinsmitglied
mit einer Stimme. Stimmübertragung ist nicht zulässig.
7. Stimmberechtigt ist jedes Mitglied, welches das 18. Lebensjahr
vollendet hat. Stimmübertragung ist nicht zulässig. Kinder und
Jugendliche haben kein Stimmrecht.
8. Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, die
die Beschlüsse im Wortlaut und die Ergebnisse von Wahlen
verzeichnen muss. Das Protokoll ist nach der Genehmigung vom
Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterschreiben.

§ 9 Aufgaben und Beschlußfassung

Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:
a) Genehmigung der Versammlungsprotokolle
b) Wahl des Vorstandes
c) Wahl der Kassenprüfer
d) Billigung der Vorstands- und Kassenberichte
e) Entlastung des Vorstandes
f) Festsetzung der Beiträge, Aufnahmegebühr, Eintrittsgelder und
Umlagen
g) Festsetzung von Gemeinschaftsauflagen
h) Änderung der Satzung und Auflösung des Vereins
Beschlüsse über die Änderung der Satzung und über die Auflösung
des Vereins bedürfen einer Mehrheit von zwei Dritteln der
Mitglieder. Ist diese Zahl nicht erschienen, so ist eine zweite
Mitgliederversammlung innerhalb von vier Wochen einzuberufen, in
welcher dann zwei Dritteln der Anwesenden über die
Satzungsänderung oder die Auflösung beschliessen können.

§ 10 Der Vorstand

1. Der Verein wird von dem Vorstand geleitet.
2. Dem Vorstand gehören an
• 1. Vorsitzende
• 2. Vorsitzende (stellvertretend)
• Kassenwart
• Kommunikationswart
• Sportwart
• Jugendwart
• 1. Beisitzer
3. Vorstand im Sinne des Gesetzes § 26 BGB sind der 1. und
der 2. Vorsitzende. Jeder ist allein vertretungsberechtigt. Im
Innenverhältnis ist der 2. Vorsitzende nur im Falle der Verhinderung
des Vorsitzenden zur Vertretung befugt.
4. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die
Dauer von drei Jahren gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl im
Amt. Wiederwahl ist möglich. Scheidet ein Vorstandsmitglied
vorzeitig aus, so ergänzt sich der Vorstand aus den Mitgliedern bis zur
nächsten Neuwahl selbst.
5. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens vier
Vorstandsmitglieder und der 1. bzw. 2. Vorsitzende anwesend sind.
Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst.
Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
6. Über die Vorstandssitzungen ist ein Protokoll zu führen.

§ 11 Aufgaben des Vorstandes

Der Vorstand entscheidet über
• die Vorbereitung der Mitgliederversammlung und die
Ausführung ihrer Beschlüsse,
• die Erfüllung aller dem Verein gestellten Aufgaben, soweit die
Entscheidung nicht der Mitgliederversammlung nach dieser
Satzung vorbehalten ist,
• die Führung der laufenden Geschäfte

§ 12 Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer besonderen, zu diesem
Zweck mit einer Frist von einem Monat schriftlich einzuberufenden
außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von
zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.
Ist diese Zahl nicht erschienen, so ist eine zweite
Mitgliederversammlung innerhalb von vier Wochen einzuberufen, in
welcher dann 2/3 der Anwesenden über die Auflösung beschliessen.
2. Im Falle einer Auflösung des Vereins fällt das Vereinsvermögen an den
Landesverband Hamburg, der es unmittelbar und ausschließlich zur
Förderung der in § 2 Abs. 1 dieser Satzung genannten Aufgaben zu
verwenden hat.

§ 13 Haftung

Der Verein haftet nicht für Unfälle oder Schäden, die durch die
Benutzung oder durch das Besuchen unserer Anlagen und
Veranstaltungen entstanden sind.

Hamburg, den 30.03.2011